Die  Zehennägel sind gegenüber Infektionen sehr empfindlich. Da sie meist in Schuhen  stecken, sind die Zehennägel stets in einer warmen und feuchten Umgebung. Ist  man dann beim Abtrocknen unter der Dusche mal nicht gründlich genug, oder läuft  man sehr leichtsinnig barfuß herum kann man sich vor allem im Schwimmbad oder  unter gemeinschaftlich benutzten Duschen eine unangenehme Infektion mit  Nagelpilz einfangen. Erkennen kann man den Pilz meist sehr einfach. Die Nägel  beginnen ihren Glanz zu verlieren, werden brüchig und porös, verfärben sich weißlich oder gelblich und bekommen teilweise auch unschöne graue bis braune  Flecken. Nagelpilz Bilder können Sie hier gerne Ansehen, wenn Ihnen die Beschreibung nicht ausreicht! Ist es bereits so weit gekommen sollte man jetzt unbedingt einen Arzt  aufsuchen. Natürlich gibt es auch verschiedene Hausmittel gegen Nagelpilz. Dazu  gehört zum Beispiel den Nagel auf zu rauen und ihn pro Tag mehrmals mit Essig zu  betupfen. Das hilft aber in den allermeisten Fällen nur, wenn der Pilz noch ganz  im Anfangsstadium steckt. Auch diverse Cremes und Nagellacke helfen ganz gut um  den Pilzbefall zu behandeln, jedoch ist dabei aber immer Augenmerk auf die  Schwere des Befalls zu richten. Sind mehr als 70 Prozent eines Nagels mit einem  Pilz befallen, sollte man dann doch lieber nicht auf eigene Faust agieren und  den Fachmann, also Herr oder Frau Doktor zu Rate ziehen. Die Behandlung ist  dabei in der Regel ein längerer Prozess. Er kann sich von nur drei bis sechs  Monaten bis hin zu einem ganzen Jahr ziehen. Hat man die ersten Symptome bereits  erkannt, sollte man so schnell wie möglich seinen Hausarzt aufsuchen. Wer  Nagelpilz nämlich nicht behandelt, riskiert unter Umständen auch den Befall  anderer Nägel.